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DSL Tarife





Wer mit einem analogen Modem oder per ISDN surft, zahlt grundsätzlich für die Zeit, die er im Internet eingewählt ist. Bei DSL haben Sie mehrere Abrechnungsvarianten zur Auswahl: Zeittarife, Volumentarife und Flatrates. Lesen Sie, worin sich die ein- zelnen Tariftypen unterscheiden und welche Variante für Sie die passende ist.

DSL Volumentarife sind dann sinnvoll, wenn Sie unbekümmert lange im Internet surfen möchten und dabei wenig "downloaden" wollen. Mehr...

Zeittarife sind dann sinnvoll, wenn Sie große Dateien (Programme, Musik oder Filme) aus dem Internet "downloaden" wollen und innerhalb des Zeitlimits bleiben. Mehr...

DSL Flatrates sind dann sinnvoll, wenn Sie nicht genau einschätzen können, wie lange Sie im Internet surfen, wieviel Sie "downloaden" aber unbedingt den monatlichen Preis überblicken wollen. Mehr...

Flexible Flatrates Wer nicht das volle Programm mit Download-Power rund um die Uhr braucht, fährt mit einer flexiblen Flatrate (auch Flexi-Flat genannt) gut. Hier zahlen Sie je nachdem, wie viele Daten Sie im jeweiligen Monat durch Ihre Leitung schleusen, unterschiedlich viel: Wenn Sie unter einer definierten Menge an Bits und Bytes bleiben (meist etwa 10 Gigabyte], surfen Sie recht günstig. Überschreiten Sie diese Marke, wird eine Flexi-Flat allerdings schnell teuer.

Call by Call Tarife sind dann sinnvoll, wenn Sie zwar einen DSL - Anschluß haben frei schalten lassen, aber keinen DSL - Dauervertrag bei einem Provider buchen wollen.

Volumentarife Bei dieser Tarifvariante können Sie die Uhr getrost beiseite legen - denn bei Volumentarifen zählt beziehungsweise kostet nur die Datenmenge, die Sie aus dem Internet auf Ihren Rechner laden. So können Sie ganz entspannt selbst ausgedehnte Surf-Sessions unternehmen, sollten aber Download-Buttons nicht im Übermaße nutzen. Denn bei einem Volumentarif haben Sie für einen festen monatlichen Grundpreis eine gewisse Datenmenge zum Herunterladen frei. Alles, was drüber geht, kostet extra -und das mitunter nicht zu knapp. Ein typischer Anwendungsfall: Sie wollen Ihr E-Mail-Postfach alle fünf Minuten checken oder sich den lieben langen Tag auf News-Seiten über das Weltgeschehen informieren. Weil Sie dabei kaum Daten auf Ihren PC laden, surfen Sie mit einem Volumentarif in aller Regel erheblich billiger als mit einem Zeittarif. Volumentarife gibt es in verschiedenen Varianten, bei denen 1 bis zu 10 Gigabyte inklusive sind - wobei 10 GB bereits ein sattes Polster sind.

Zeittarife Der Klassiker unter den Tarifen: Bei Zeittarifen zahlen Sie wie vom analogen oder ISDN-Surfen gewohnt für die Zeitspanne, die Sie im Internet verbringen. Solche Modelle lohnen sich bei DSL, wenn Sie zwei Voraussetzungen erfüllen: Sie surfen insgesamt nicht lange - aber wenn, dann geht's ordentlich zur Sache und Sie beamen große Datenmengen auf Ihren Rechner. Wer etwa gezielt öfter Musik übers Internet herunterladen und regelmäßig alle Sicherheits-Updates für Windows und Antivirenprogramme installieren will, sich aber nicht stundenlang durchs Netz treiben lässt, der ist mit einem Zeittarif in aller Regel gut bedient.

Flatrates Wenn Sie beim Surfen und Downloaden weder die Uhr noch den Datenzähler im Auge behalten wollen, sind Sie mit einer Fistrate bestens bedient. Egal wie lange Sie durchs Netz streifen und wie viele Gigabyte Sie dabei auf Ihre Festplatte ziehen - bei einer Flatrate ist alles inklusive. Doch so viel Freiheit hat natürlich ihren Preis: Flatrates kosten ab zehn bis rund 50 Euro im Monat. Vorsicht ist hier allerdings vor Flatrates mit Fußangeln geboten. So gibt es, glücklicherweise selten, zum Beispiel in den Fußnoten versteckte Volumenbegrenzungen. Hintergrund: Vor allem Tauschbörsennutzer sind Flatrate-Anbietern ein Dorn im Auge, da sie enorme Datenmengen verschieben, was die Provider viel Geld kostet. Eine perfide Maßnahme gegen Tauschbörsennutzer sind auch so genannte Port-Bremsen, die gezielt nur Tauschbörsen wie Kazaa, WinMX & Co. ausbremsen. Wer diese nutzen will, sollte sich vorab nach etwaigen Port-Bremsen erkundigen.